Hintergrundinformation

 

Seit Generationen hat die einheimische Neuseeländische Bevölkerung der Maoris frische Grünlippmuscheln als Teil der täglichen Ernährung verzehrt.

Seit vielen hundert Jahren ernten die Maoris die Muscheln frisch von der Meeresküste und essen sie roh. Obwohl die Muscheln einen Teil der täglichen Ernährung darstellten, war ihnen nicht bewusst, welche medizinischen Nutzen sie boten.

Die Grünlippmuscheln haben ein Omega-3 Fettsäureprofil das einzigartig ist. Der Gehalt an essentiellen Fettsäuren ist reichhaltig und verleiht den Muscheln wirkungsvolle anti-entzündliche Eigenschaften. Von diesen Eigenschaften können die Konsumenten nur profitieren, wenn die Muschel frisch und roh geerntet wird.

In ihrer natürlichen Umgebung gedeihen die Muscheln an der Meeresküste, in stetigen Meeresströmungen. Die Muschel agiert als eine Art Filtersystem, das Nährstoffe aus dem frischen Meerwasser zieht und Abfall beseitigt.

1970 wurde in den USA ein größeres Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das zum Ziel hatte, ein Heilmittel für bestimmte Krankheiten zu finden. Die Wissenschaftler untersuchten Schalentiere aus aller Welt, unter anderem die neuseeländische Grünlippmuschel.

 

Verschiedene Stadien des Muschelwachstums.


Neuseeländischen Überlieferungen zufolge, erkranken Maoris, die an der Küste lebten und regelmäßig Grünlippmuscheln zu sich nahmen, wesentlich weniger an arthritischen Beschwerden als ihre Angehörigen im Inland.

Auf dieser Grundlage, begann man die anti-entzündlichen Eigenschaften der Muscheln zu erforschen.

Frühe Studien zeigten unberechenbare und uneinheitliche Ergebnisse ohne Schlussfolgerung. Natürlich waren die Skeptiker schnell dabei, das anti-entzündliche Potential der Muscheln zu verleumden. Es entging den Forschern zunächst, dass die Maoris die Muscheln frisch aus dem Meer aßen. Alle anderen Zubereitungsmethoden wie hohe z.B. Hitze oder Gefriertrocknung ohne vorherige Stabilisation würden die Oxidation fördern und damit das Potential der Muschel schmälern.

Deshalb wurde bald die Energie darauf ausgerichtet eine Methode zu finden, wie man das Muschelfleisch stabilisieren konnte. Ein patentierter Prozess wurde entwickelt. Trotzdem war das Produkt immer noch vom Frischegrad des Muschelfleisches abhängig. Die Ernte wurde zeitlich eng mit der Verarbeitung ko-ordiniert.

Heute werden die Grünlippmuscheln kommerziell in Neuseeland angebaut und sind prinzipiell für den internationalen Lebensmittelhandel bestimmt.

Trotzdem steigt der Anteil, der für therapeutische und ernährungsmedizinische Zwecke verwendet wird.

Das Royal Melbourne Institute of Technology, Australien (RMIT Universität) hat vor kurzem seine 15-jährige Forschungsarbeit abgeschlossen, die zum Ziel hatten, die aktiven Lipide der Muschel zu isolieren. Das ursprünglich von dem international anerkannten medizinischen Forscher Professor Robert Borland angeführte Forschungsprojekt hat eine bemerkenswert wirkungsvolle Substanz mit dem Namen "Lyprinol®" hervorgebracht.

Studien die Lyprinol® verwenden, zeigen positive Resultate hinsichtlich der Erleichterung arthritischer Beschwerden, indem sie den Entzündungsweg im menschlichen Körper, der auch Lipoxygenase-Pfad genannt wird, hemmen.

Der Lipoxygenase-Pfad ist seit langem bei Wissenschaftlern als Entzündungsmechanismus bekannt. Aus diesem Grunde haben hat die Wissenschaft lange nach einem Hemmstoff für diesen Mechanismus geforscht. Es wurden einige synthetische Entzündungshemmer hervorgebracht, leider alle mit schädlichen Nebenwirkungen für den Menschen.

Dagegen wird Lyprinol® aus einem Nahrungsmittel gewonnen und ist damit die erste, natürlich vorkommende Substanz die den Lipoxygenase-Pfad hemmt und gleichzeitig sicher für den menschlichen Verzehr ist.

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