![]() |
|
Pharmalink ist Eigentümer und Nutznießer von mehr als 27 Jahren Erfahrung mit Perna canaliculus, der neuseeländischen Grünlippmuschel aus der durch intensive Forschung das Produkt Lyprinol® enstand. Diese Pionierarbeit wurde von der MacLab-Unternehmensgruppe angeführt, die sowohl Geschäfts- als auch Entwicklungspartner von Pharmalink ist. Die Entwicklung von Lyprinol® kann bis ins Jahr 1973 zurückverfolgt werden. Damals hatte MacLab erstmals Anteile an Muschelfarmen erworben und sich zum Ziel gesetzt, einen Muschelextrakt zur natürlichen Behandlung von Arthritis zu entwickeln. 1975 gründete MacLab ein Joint-Venture um gefriergetrockneten Muschelextrakt zu vermarkten. Die Joint-Venture Partner etablierten eine neue Firma in Australlien und registrierten den Markennamen ‚Seatone’ weltweit. Die ersten Märkte für Seatone waren Australien und Neuseeland. Der englische Markt wurde kurze Zeit später erschlossen. Das Produkt erlangte enorme Bekanntheit und exzellente Verkaufszahlen in einem Land, in dem Arthritis sehr verbreitet ist. Die Mediziner im allgemeinen betrachtete das Produkt jedoch negativ. Es gab Bemühungen, Seatone abzuqualifizieren, genauso wie viele andere Naturpräparate. Mehrere klinische Studien wurden gestartet um die positiven Erfahrungen mit dem Muschelextrakt gegen Arthritis wissenschaftlich zu untermauern. Zwei kleine Studien mit statistisch unhaltbar wenigen Testpersonen befanden Muschelextrakt als wertlos. Diese Studien wurden Werkzeuge in dem Bemühen den Muschelextrakt abzuqualifizieren. 1978 jedoch unternahmen die Doktoren Sheila und Robert Gibson, ein Ehepaar das im medizinischen Team des öffentlichen Gesundheitssystems in Glasgow arbeitete, eine bedeutendere Studie. Die Ergebnisse wurden in ‚The Practitioner’ 1980 veröffentlicht und ergaben, dass Muschelextrakt von großer Bedeutung für die Behandlung von gewissen Arthritis-Formen sein kann. Diesen Ergebnissen folgte erneut Furore. Die MacLab Gruppe geriet unter die Attacke von gewissen Mitgliedern der medizinischen Gemeinschaft, die das Produkt verbannt sehen wollten. 1982 erwarb MacLab in Partnerschaft mit einer englischen Firma eine neuseeländische Muschelpulverfirma und etablierte sofort ein wissenschaftliches Projekt an der Natural Products Chemistry Division des Royal Melbourne Institute of Technology University, in Australien ("RMIT"). Die Gruppe hatte es sich zum Ziel gesetzt, harte wissenschaftliche Fakten zu finden, die die natürlich auftretende, anti-entzündliche Wirkung bestimmter Komponenten im Muschelextrakt untermauerten, ohne auf die zweifelhaften Resultate der Studien mit nicht-stabilisiertem Muschelpulver zu bauen. Diese Arbeit wurde zunächst über einen Zeitraum von zwei Jahren finanziert, um dann bewertet zu werden. 1983 besuchte Jim Broadbent von MacLab Japan, um Japans kompetentesten Chemiker für natürliche Produkte Professor Takuo Kosuge zu konsultieren, der damals Professor für Pharmakologie an der Shizuoka Universität in Shizuoka City, Japan war. Professor Kosuge hatte durch einen Freund von Muschelextrakt erfahren. Er war so fasziniert vom dem Forschungsprojekt, das er seine Zusammenarbeit mit den RMIT-Wissenschaftlern anbot. Die RMIT-Wissenschaftler waren zuversichtlich, dass sie auf dem richtigen Weg waren, die aktiven Bestandteile der Muschel-Lipide zu identifizieren. Das Ziel war die aktiven Bestandteile mit der führenden Technologie auf diesem Sektor zu finden – mittels High Performance Liquid Chromatography (HPLC). Trotz ihrer Anstrengungen über die nächsten Jahre war es fast unmöglich diese Substanzen zu isolieren. Die RMIT-Wissenschaftler diskutierten ihr Problem mit Professor Kosuge, dessen eigene Versuche ebenfalls scheiterten. Professor Kosuge kam zu dem Schluß, das das Muschelpulver durch Oxidation schnell instabil wurde. Bis dieses Hindernis überkommen werden konnte, lag die Zukunft der Forschung und Produktentwicklung im Zweifel. Es musste eine Stabilisierung des Extraktes erreicht werden. Instabiles Muschelpulver würde keine, verlässliche therapeutische Wirkung nachweisen können, weil die Oxidation die Wirksamkeit über Zeit schmälern würde. Diese Erkenntnis machte Studien mit nicht stabilisiertem Muschelextrakt sinnlos. Man würde sich nie auf eine konsistente Wirkung des Extraktes verlassen können. Professor Kosuge begann ein System zu entwickeln, um die unterschiedliche Aktivität verschiedener Muschelpulver-Chargen dokumentieren zu können. Er fand eine große Aktivitätsbandbreite, speziell wenn Hitze und Feuchtigkeit im Spiel waren, nahm die Wirksamkeit des Muschelextraktes stark ab. Er experimentierte daraufhin mit allen bekannten Anti-Oxidantien und Stabilisatoren, jedoch ohne Erfolg. Schließlich wandte er sich Untersuchungen zu, die er vor 20 Jahren betrieben hatte. Dabei wurde ein alte Technik beschrieben, die japanische Fischer verwendeten. Sie lagerten Fisch in einer speziellen Lösung, der ihn jahrelang konservierte. Professor Kosuge testete ein Variante dieser Lösung am Muschelfleisch und fand das Resultat ziemlich spektakulär: der Oxidationsprozess wurde gestoppt. MacLab patentierte diese Art der Konservierung zusammen mit einigen wesentlichen Änderungen im Herstellungprozeß. Endlich konnte ein überlegener, stabilisierte Muschelextrakt produziert werden. Die Stabilisierung des Muschelextraktes war ein bedeutender Durchbruch. Es bedeutete, dass nun ein anti-entzündlicher Extrakt ohne das Risiko der Oxidation hergestellt werden konnte. Nachdem dieses erreicht wurde, konnten nun endlich sinnvolle wissenschaftliche Studien mit messbaren Ergebnissen, mit einem standardisierten und stabilisierten Produkt durchgeführt werden. Der Unterschied zwischen der Wirksamkeit von stabilisiertem und unstabilisiertem Muschelpulver wurde 1997 von Dr. Michael Whitehouse’s vergleichender Studie dokumentiert. Die Studie zeigt eindrucksvolle Ergebnisse: 90% Wirksamkeit gegen entzündliche Prozesse beim stabilisierten und nur 14% beim nicht-stabilisierten Extrakt. Die RMIT-Wissenschaftler begann nun erfolgreich bestimmte Lipide zu extrahieren, denen die Wirksamkeit zugeschrieben wurde. Das Problem der Oxidation bestand nun nicht mehr. Die MacLab Gruppe war der Überzeugung, dass die Herstellungsmöglichkeiten in Neuseeland den neuen Erkenntnissen angepaßt werden sollten. Leider konnten sie keine Übereinstimmung mit den Firmenpartnern erreichen und verkaufte 1986 dementsprechend die Herstellungsbeteiligung für Seatone für alle Länder, außer Australien, Japan und einige der Südostasiatischen Länder an die englischen Partner. MacLab’ Hauptziel war nun die Forschung, um die wirksamsten Stoff-Fraktionen aus dem Muschelpulver zu extrahieren. MacLab plante ein neues, effektiveres Produkt unter einem anderen Markennamen zu entwickeln und trotzdem noch stabilisiertes Muschelpulver unter dem Namen Seatone in Australien und Japan vermarkten zu können. MacLab’s früherer Partner in England verkaufte weiter das unstabilisierte Muschelpulver unter dem Namen Seatone auf dem europäischen Markt. Das führte zu einiger Verwirrung, bei welchem Seatone es sich jetzt um das stabilisierte Produkt handelte. Aus diesem Grund waren Dr. Michael Whitehouse und andere Forscher in der Vergangenheit kritisch gegenüber dem nicht stablisierten Muschelpulver. 1992 erwarb MacLab die Hilfe von Dr. Henry Betts, oberster Wissenschaftler des Rheumatology Research Laboratory, The Queen Elizabeth Hospital, in Adelaide, dem Lehrkrankenhaus der Universität Adelaide in Südaustralien. Dr. Betts hatte zuvor In-Vitro-Versuche mit anti-entzündlichen Substanzen unternommen. Er war einverstanden die Lipid-Fraktionen der RMIT Wissenschaftler zu testen. Zur Freude der involvierten Wissenschaftler befand Dr. Betts zwei der Substanzen als die wirksamsten Substanzen, die er je in seinem System getestet hatte. Leider waren sie nicht völlig rein und es war unmöglich sie zu identifizieren. Die Forschung ging noch 18 Monate lang weiter. Jedes Mal wenn die RMIT Wissenschaftler eine neue Fraktion extrahiert hatten, wurde sie von Dr. Betts getestet. Dr. Betts schlug vor, in-Vivo-Tests durchzuführen. Er stellte der MacLab Gruppe Dr. Michael Whitehouse vor, einen international anerkannten Spezialisten beim testen anti-entzündlicher Substanzen in Tierversuchen. Dr. Whitehouse erklärte sich einverstanden und die Tierversuche begannen im Jahr 1994. Sie bestätigten die in-vitro Versuche. Nun entstand die Frage, wie man die entsprechenden Lipide kommerziell extrahieren konnte, ohne die aktiven Bestandteile zu schädigen. Es waren weitere 2 Jahre intensiver Versuche notwendig, um einen Superkritischen Herstellungsprozeß zu etablieren, der anschließend patentiert wurde. Dieser Prozeß verwendet flüssiges Kohlendioxid als Extraktionsmedium, ohne jegliche Verwendung von chemischen Lösungsmitteln. Als Ergebnis dieser Arbeit wurden mehrere internationale Patente beantragt:
Deckt die Verwendung von Lyprinol als anti-entzündliches Produkt in den Bereichen Arthritis, Asthma und andere. Im Laufe der Jahre gab es viele Erkenntnisstufen bei der Erforschung der neuseeländischen Grünlippmuschel aber keine war vergleichbar mit dem wirklichen Durchbruch: die Entdeckung der anti-entzündlichen, reinen Fraktion Lyprinol®. |